Diagnostik, Beratung, Therapie und Frühförderung

1. Lese- und Rechtschreibschwäche (Legasthenie)

Wie erkennen Sie eine Legasthenie?

Auf folgende Punkte sollten Sie achten:

  1.  Ihrem Kind gelingt die Zuordnung von Sprachlauten und Buchstaben auch im 2. Schuljahr noch nicht sicher.
  2. Ihr Kind liest sinnentstellend oder gar völlig ohne Sinnentnahme.
  3. Ihr Kind schreibt auch häufig geübte Wörter des Grundwortschatzes falsch.
  4. Geübte Diktate werden von Ihrem Kind als Qual erlebt.
  5. Auch im 3. Schuljahr schreibt Ihr Kind Texte, die nur mit großer Mühe zu entziffern sind.
  6. Noch im 4. Schuljahr treten bei ungeübten Diktaten viele Fehler auf.
  7. Auch bei regelmäßigem Üben beobachten Sie keinen Erfolg.

2. Rechenschwäche (Dyskalkulie)

Wie erkennen Sie eine Dyskalkulie?

Auf folgende Punkte sollten Sie achten:

 

  1. Ihr Kind kann keine räumlichen Beziehungen erfassen.
  2. Ihr Kind kann kleinere Mengen nicht überschauen.
  3. Ihr Kind verwechselt rechts/links, oben/unten, hinten/vorne.
  4. Ihr Kind kann schlecht mit Zeitangaben umgehen.
  5. Ihr Kind verwechselt Begriffe wie mehr/weniger, das Doppelte/die Hälfte.
  6. Ihr Kind beherrscht weder Stellenwert noch Zahlenaufbau.
  7. Ihr Kind hat Schwierigkeiten bei Zehner-, Hunderter-, Tausenderübergängen.
  8. Ihr Kind verwechselt Ziffern bzw. schreibt sie seitenverkehrt.
  9. Ihr Kind kann mit Rechenoperationen nicht richtig umgehen und addiert statt zu multiplizieren bzw. subtrahiert statt zu addieren.
  10. Ihr Kind ist sehr langsam beim Rechnen.
  11. Ihr Kind zählt mit den Fingern oder ist auf andere Zählhilfen angewiesen.

3. Lernstrategien bei Aufmerksamkeitsstörung (ADHS)

Lernen mit/ trotz ADHS

 

Aufgrund der verminderten Aufmerksamkeitsspanne, der reduzierten selektiven Aufmerksamkeit, des hinsichtlich Kapazität und Verweildauer eingeschränkten Kurzzeitgedächtnisses und der motivationalen und emotionalen Probleme findet eine Automatisierung von Lerninhalten meistens nicht in ausreichendem Maße statt.

 

In der Therapie werden den Kindern allgemeine Automatisierungs-Hilfen durch Reduktion der Methodenvielfalt, stärkere Nutzung des visuellen Kanals und Lernformen mit wenig Schreibarbeit angeboten, um schulische Kompetenzen erwerben zu können.

 

Ein weiterer Schwerpunkt wird auf den Aufbau von individuellen Lernstrategien.


4. Prüfungs- und Leistungsängste

1. Analyse und Vermittlung von individueller Lerntechniken und Lernstrategien

2. Aufbau von Selbstregulation unter anderem durch den Einsatz von Biofeedback Techniken, Mentaltrainings und Entspannungsverfahren.

 

Biofeedback (BFB) ist ein wissenschaftliches Trainingsverfahren. Körpersignale, die Indikatoren für psychische Vorgänge sind, werden mit elektrischen Sensoren und mittels Computersoftware grafisch und akustisch rückgemeldet und bewusst gemacht. Die Wirkung von Entspannungstechniken kann visualisiert werden, Aufmerksamkeit und Konzentration können besser reguliert werden und Stressreduktion wird verbessert.


5. Eltern Coaching

Um herausfordernde Situationen meistern zu können ist es wichtig, die Stärken der Kinder zu erkennen und auszubauen.

 

Gemeinsam mit den Eltern werden Ideen entwickelt, wie sie ihren Kindern zu besseren Lernerfolgen verhelfen können.



Weitere Leistungen:

Frühe Hilfe bei Schwierigkeiten in der Laut-Buchstaben-Zuordnung und bei Leseproblemen

Frühe Förderung mathematischer Basiskompetenzen

Schwierigkeiten der Konzentration und Aufmerksamkeit

Schwierigkeiten des Arbeitsverhaltens (Lernmotivation und Lernblockaden)


Verbesserung von Lerntechniken und Lernstrategien

Erarbeitung individueller Lernstrategien bei Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen

Vermittlung von Entspannungstechniken

Strategien zur Bewältigung von Prüfungsangst (Hypnosystemische Konzepte zum Umgang mit Leistungsängsten)


Ressourcenerzeugende Veränderungsarbeit im lerntherapeutischen Kontext


Bei weiteren Fragen zu meinem Angebot können Sie mich jederzeit telefonisch oder per E-Mail kontaktieren.